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  • Familie Minus Plastik

100 Tage Familie-Plastik...

Ja, was haben wir für eine Bilanz? Wir haben unseren Einkauf umgestellt und den Kühlschrank sozusagen renoviert. Kaum noch Plastik, dafür viel Glas. Bei Joghurt und Milch, Käse und Wurst kein Problem. Bei Sahne geht es noch, über unseren Wochenmarkt. Bei Quark oder Creme fraîche eher Pech. Unser Obst und Gemüsefach haben schon seit langem keine Plastiknetze oder gar Tüten gesehen. Und mal ehrlich: Der Anblick ist doch deutlich schöner so, oder?



Wir haben durch den Einkauf und auch durch konsequentes Trennen unseres Bioabfalls unseren Müll drastisch reduziert, unsere Tonnen sozusagen auf Diät gesetzt, ohne dass uns das wirklich weh tut. Hatten wir 2018 noch drei bis vier gelbe Säcke bei der zweiwöchentlichen Abholung ist es jetzt nur noch ein halber! Und die Abfalltonne, die jeden Freitag geleert wird, war früher immer bis oben voll. Jetzt würde es uns dicke reichen, wenn wir unsere Tonne alle zwei Wochen abholen lassen könnten. Dann wäre sie immer noch nur halb voll. Wir haben deshalb auch schon mit unserer Stadtverwaltung telefoniert. Nur leider erfolglos. Ab fünf Personen im Haushalt sind mindestens 80 Liter vorgeschrieben, die wöchentlich geleert werden müssen. Anreize zum Müll reduzieren in diesem Fall: Keine. Schade. Mal sehen, wie lange sich das Städte und Gemeinden noch leisten können. Wir werden natürlich trotzdem weitermachen, und freuen uns darüber ein kleines bisschen zur Lösung des drängenden Plastik- und Müllproblems beizutragen.


Da ist noch viel Platz - jede Woche!

Und: Wir bekommen jede Menge positives Feedback, für das wir uns an dieser Stelle sehr herzlich bedanken wollen! Rückmeldungen von Freunden, Verwandten und Bekannten, die jetzt etwas mehr selbst darauf achten, auf unnötige Verpackungen zu verzichten. Aber auch immer wieder ein paar anerkennende Worte von Verkäufer*innen oder Kassierer*innen, nach dem Motto: Gut so, sollten mehr Leute machen. Und unsere fantastische Kita hat jetzt teilweise auch schon reagiert und beim Wasser auf Einwegflaschen von einem nahe gelegenen Discounter verzichtet. Stattdessen wird den Kindern Leitungswasser angeboten. Unser Strumpfglas (Link zum Blog) haben wir zwar noch bei keinem anderen gesehen, aber auch das finden einige ganz gut. J

Wir machen weiter und freuen uns über Anregungen, Fragen und Rückmeldungen. Und über weitere Mitstreiter! Ist eigentlich immer ein guter Moment damit anzufangen, möglichst viel Plastik aus seinem Leben zu verbannen.

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