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  • Familie Minus Plastik

Vive la Mülltrennung?

Mit etwas Verzögerung nach der teilweise doch etwas stressigen Rückkehr in den Alltag hier noch schnell unsere kurze Urlaubsbilanz bezüglich Plastik(müll):


Definitiv war es für uns im Urlaub schwieriger weniger Abfall zu produzieren – und vor allem richtig zu trennen. In unserem Ferienhaus gab es nur 1 Mülleimer und eine Tonne. Allerlei Instruktionen, nicht aber wie es mit der Mülltrennung funktioniert.


Dafür wurde draußen umso drastischer für Mülltrennung geworben, insbesondere in Sète. An jeder Ecke standen hier größere Container mit Warnungen wie „ne pas trier tue“, auf Deutsch: "wer nicht trennt tötet". Geschmückt von abschreckenden Bildern so wie wir das bei uns vielleicht Zigarettenpackungen kennen.


Ne pas trier tue - wer nicht trennt tötet.

Es gibt in Frankreich allerdings nach wie vor kein richtiges Pfandsystem, nur erste Versuche einzelner Supermärkte. Wir haben keine Pfandautomaten gefunden. Das bedeutet natürlich auch: keine Anreize PET- und Glasflaschen zurück zu bringen.


Ach ja, und wir wurden öfter gefragt, wie wir es im Urlaub oder auch sonst unterwegs machen, wenn die Kinder einen Zwischensnack wollen. Das ist eigentlich ganz einfach: Wir haben bei jeder Reise / jedem Ausflug immer mindestens eine, meistens eher zwei bis drei Dosen mit geschnittenem Obst und Gemüse dabei. Knabbern die Kinder genauso gerne wie Kekse oder Brezeln, und macht nur Bio Abfall.




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