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  • Familie Minus Plastik

Zahn um Zahn…


Neue Zahnbürsten finden unsere Kinder immer super. Diesmal keine bunten Conni- oder Cars-Bürsten ganz aus Plastik sondern: Bambus. Haben wir ganz einfach im Internet bestellt, mittlerweile aber auch schon im Bioladen gesehen. Sehen schön aus, sagt der Große und damit ist die erste Befürchtung schon mal beiseitegeschoben. Denn die beiden Kleinen schließen sich da meistens an. Wir selbst sind sowieso große Bambus-Fans – sieht super aus, wächst nach, was will man mehr. Die ebenfalls im Internet bestellten Tabletten, die die Zahncreme ersetzen sollen, finden auch alle super. Sehen aus wie kleine Bonbons. Aber da wird’s dann schon schwieriger. Für die Dreijährige ist das sowieso noch nichts. Aber auch der Fünfjährige ist wenig begeistert und spuckt die halb zerkaute Tablette sofort wieder aus. Also bekommen die Kleinen normale Kinderzahncreme – die wollen wir ja sowieso noch aufbrauchen. Kritischer Moment: Der Große findet's etwas komisch, putzt dann aber wie gewohnt drauf los. Puh! Ich selbst muss gestehen, dass ich die Tabletten zerkauen und dann putzen auch eher komisch finde. Aber der Geschmack ist ok. Muss man sich wahrscheinlich einfach nur etwas dran gewöhnen. Auch an die Borsten, die sind mir etwas zu weich. Aber der holzartige Stil liegt schön in der Hand. Und nach dem Putzen hat man das gewohnt gute Gefühl sauberer Zähne. Die Kinder sind auch zufrieden und bestehen darauf, gleich die Namen auf den Stil zu schreiben. Klar, sehen ja auch alle gleich aus. Alle zusammen im Glas, das die Plastikputzbecher ersetzt hat, sieht auch viel schöner aus. Erster Test bestanden und das Fazit: Man muss nicht die Zähne zusammenbeißen und durch sondern es ist sogar ganz angenehm. Wir sind mit dem Umstieg erstmal zufrieden. Müssen uns nur noch nach einer Alternative für die Zahnpasta der beiden Kleinen umsehen. Aber die kann man ja auch selbst machen, mit Kokosöl, Natron und natürlichem Minzöl. Werden wir ausprobieren. Aber alles zu seiner Zeit – erstmal gilt es ja, das alte Zeug zuhause aufzubrauchen. Und dann eben bewusster neu einzukaufen.

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