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Das sind wir: Mattis, Nicole, Maik, Maya und Yannis

Yannis – 9 Jahre alt und geht in die vierte Klasse

„Ich liebe Schildkröten. Ich habe eine Landschildkröte, die heißt Törti und ist so süß. Ich habe Bilder gesehen von Meeresschildkröten mit Plastik Strohhalm in der Nase, die hatte auch Plastik gefressen und war am Sterben. Weil im Meer so viel Plastik schwimmt.“


Mattis – 6 Jahre alt und gerade in die Schule gekommen


„Ich will Tierschützer werden, oder Fußballer – mal sehen. Auf jeden Fall will ich nicht, dass Tiere leiden. Die Meeresschildkröten, die so viel Plastik fressen und dann sterben oder sich in Netzen verfangen. Das will ich nicht.“


Maya – 3 Jahre alt

Maya hat noch keine wirkliche Motivation, macht aber immer das begeistert mit, was ihre Brüder machen….

Nicole – 41 Jahre alt, Director einer Strategieberatungsfirma

"Ich liebe Natur - Felder, Wiesen, Ozeane. Ich möchte nicht hilflos zusehen, wie alles mit Plastik überflutet wird. Ich denke zwar, dass das Problem besser ganzheitlich gelöst werden muss. Von Firmen, die weniger Verpackung nutzen oder auf umweltfreundliche, recycelte Varianten umsteigen und von Regierungsseite mit Regulierungen. Da dies momentan aber nicht wirklich geschieht, möchte ich nicht tatenlos zusehen und lieber selbst mit der notwendigen Veränderung anfangen. Ich glaube fest daran, dass Veränderungen auch im ganz Kleinen beginnen kann – ganz nach dem Leitspruch unserer Seite: „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“ (Mahatma Ghandi).“


Maik – 43 Jahre alt, Journalist

"Plastik war eine tolle Erfindung. Kunststoff hat vieles einfacher gemacht. In manchen Bereichen wie zum Beispiel der Medizin ist es unersetzlich. Und trotzdem: 70 Jahre nach der Erfindung haben wir die Kontrolle über die wunderbare Welt des Plastik verloren. Es gibt zu viel, es ist mittlerweile überall, selbst im Wasser, das wir trinken oder im Schnee, der vom Himmel fällt. Weil es zu billig ist, weil die Kosten der Entsorgung von der Herstellung abgekoppelt sind. Und weil die Menschen den Kunststoff nutzen, ohne darüber nachzudenken, wo er sinnvoll und wo er überflüssig ist. Das sind große Räder. Die dreht man nicht so ohne weiteres. Aber man müsste. WIR müssten. Und deshalb versuchen wir jetzt mehr darauf zu achten. Wir wollen unseren Kindern etwas mitgeben: Die Achtsamkeit und die Chance auf eine gesündere Umwelt."

Copyright Bild Marina Rosa Weigl / Der Spiegel